Faber-Castell: Innovative Schreibgeräte seit mehr als 250 Jahren

Fast 300 Jahre ist es her, dass sich in einem kleinen Ort bei Nürnberg Handwerker niederließen, die nach einer faszinierenden Entdeckung damit begannen, Schreibgeräte zu fertigen. Sie hatten erkannt, dass sich Graphit hervorragend eignet, um damit auf Papier oder Pergament Linien und Striche sichtbar zu hinterlassen.

Da sie den wertvollen Rohstoff irrtümlich für Bleierz hielten, nannten sie die Stifte zunächst Bleistifte. Zwar wurde der Irrtum schon bald bemerkt, doch nun war ein Begriff geboren, der schnell den Siegeszug um die Welt antreten sollte, der ich auch heute noch im Zeitalter von Computern und digitaler Technik hervorragend für den täglichen Gebrauch eignen sollte.

Alternativen zu Faber-Castell:

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Das Geheimnis

Die Kunst des Brands Faber-Castell besteht darin, technische Innovation und Zeitgeist miteinander zu vereinen, Ob mit dem permanet oder nicht permanent einsetzbaren Marker, dem breiten oder schmalen Textmarker, dem Marker für ein Whiteboard oder dem Lackmarker: Jeder Stift ist so entwickelt, dass er für die spezielle Nutzung optimal funktioniert. So ist es auch kein Zufall, dass Hobbykünstler und Profis gleichermaßen Faber-Castell nutzen, um als Kreative holzgefasste Stifter jeder Coleur zu nutzen, um mit ihnen Entwürfe oder letzte Arbeiten zu kreieren. Eine Erkenntnis, die sich Experten im technischen Zeichnen natürlich auch zunutze machen. Beste und überaus exakte Lineale, Zirkel und Tuschezeichner, Fallminenbleistifte und Tusche – das Sortiment ist derartig umfangreich, dass Nutzer immer wieder überrascht sind.

Ökologische Herstellung

Doch die Philosophie des Unternehmens Faber-Castell ist auch eindeutig. Hergestellt und angeboten werden sollen nicht nur Produkte, die der Kunde wünscht und der Verbraucher benötigt. Hergestellt werden sollen vor allem Artikel, die sich auch nachhaltigen und ökologischen Überlegungen verpflichtet fühlen. Ein Anspruch, den Faber-Castell Tag für Tag lebt.

Das Sortiment

Dass Faber-Castell zu einem der renommiertesten Hersteller auf dem Schreibgerätemarkt wurde, ist kein Zufall. Wie kaum ein anderes Label hat die Firma daran gearbeitet, immer wieder neue Produkte auf den Markt zu bringen.
Das war schon im 19. Jahrhundert so erfolgreich, dass Lothar von Faber 1881 geadelt wurde. 20 Jahre zuvor hatte das Unternehmen eine Schiefertafelfabrik gegründet – damals galten Schiefertafeln noch als unverzichtbar in Schule und Lehre, aber auch in Einzelhandelsgeschäften oder Gastronomie. Schritt für Schritt nahm Faber-Castell neue Produkte in sein Sortiment auf.

War es zunächst der Rechenschieber, so wurden es später Füllfederhalter und Kugelschreiber, Radiergummis und Zubehör für technisches Zeichnen. All diese Produkte finden sich auch noch heute im Angebot des Brands. Doch natürlich ist die Produktpalette um jene Artikel erweitert worden, die inzwischen als hip und angesagt gelten, die Zeitgeist widerspiegeln und von allen Generationen gern genutzt werden. In der Kombination frischer und zeitgemäßer Farben legen die Designer und Produktentwickler von Faber-Castell dabei höchsten Wert auf eine exzellente Verarbeitung ihrer Artikel, auf eine lange Lebensdauer und einen attraktiven Preis. Dass dabei die optimale Funktionalität eine herausragende Rolle spielt, versteht sich von selbst.

So gibt es heute nicht mehr nur den einzelnen Bleistift, den einzelnen Spitzer, sondern beide Produkte wurden miteinander kombiniert. Die Kappe dient als Spitzer und als Spänebox, macht möglich, dass alle notwendigen Accessoires in einer Hand sind und der Abfall sofort auffangbar ist.

Auch die Faser- und Textilschreiber, wie es sie schon seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gibt, haben sich grundlegend gewandelt. In trendigen Farben wie Grau, Magenta oder Nachtblau können die Fineliner in jeder gewünschten Stärke genutzt werden, sind dokumentecht und damit für Urkunden und Verträge einsetzbar und über einen ungeheuer langen Zeitraum nutzbar.

Aber ebenfalls der radierbare Gelroller, der mit kinderleichtem Einsatz jedem Fehlerteufel zu Leibe rückt, ist mit seinen Farbausführungen in Orange und Pink, Violett und Türkis so gefertigt, dass er vor allem junge Nutzer in Schule und Studium begeistert.

Gründung des Traditionsunternehms

Was in Stein bei Nürnberg begann, wurde schon bald auch zum Grundstein eines Unternehmens, das heute das weltweit größte ist, wenn es um Schreibgeräte geht: Faber-Castell. Es war der Schreiner Kaspar Faber, der sich 1959 in dem kleinen Ort niederließ und schon zwei Jahre später damit begann, selbst Bleistifte zu produzieren. Damals freilich wurden die Stifte noch auf dem Nürnberger Markt verkauft, heute nun sind die Schreibgeräte verschiedenster Art und Ausführung in unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich.

Wie kaum ein anderes Unternehmen hat es Faber-Castell geschafft, sich durch die Wirren der Zeit zu behaupten, mit innovativen Ideen und richtungsweisenden Entscheidungen Trends aufzugreifen, aber auch Wegmarken zu setzen. So war es im Jahre 1851 mit Lothar von Faber der Nachfolger des Firmengründers, der eine richtungsweisende Norm für die Fertigung von Bleistiften auf den Weg brachte – eine Norm, die auch heute noch verbindlich ist. Härtegrade wie H oder HB sind weltweiter Standard und noch in diesen Tagen für jedermann verbindlich, wenn er in einem Schreibwarengeschäft oder einem Onlineshop entsprechende Produkte ordert.





Weitere Schreibweisen und ähnliche Suchen: Farber Castel, Casltell